TROMMELSTUDIO.AT
Inh. BENNO STERZER
Siebenbrunneng. 58/7
1050 Wien
0676 7360848
 
 

Zuletzt geändert
am 13. Febr. 2012

 
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Schulprojekte

TROMMELSTUDIO - Projektangebote für Schulen mit Benno Sterzer

Bringen Sie Abwechslung in Ihren Schulalltag -
mit den aktuellen Angeboten für Projekttage in Ihrer Schule,
als Dialogveranstaltungen (DVA) gefördert von

Buchung und weitere Informationen:

 

Sehr geehrte LehrerInnen!

Ich bin seit vielen Jahren als freischaffender Lehrer für afrikanische Musik, Rhythmus, Improvisation und musiktherapeutische Übungen tätig. Darüber hinaus begleite ich seit langem den senegalesischen Tänzer Aliou Dieme auf der Djembe bei seinen Tanzworkshops. Auf mehreren Reisen nach Westafrika konnte ich mich mit der dortigen Musikkultur vertraut machen und gebe mein Wissen besonders gerne an Kinder und Jugendliche weiter.

Schulprojekte sind mir insbesondere deswegen ein Anliegen, weil sie die Möglichkeit schaffen, Kindern anzubieten, ihren Horizont zu erweitern, sie über Österreich hinausschauen und hinaushören zu lassen und damit dem Entstehen von Alltagsrassismus entgegenzuwirken. Verständnis für andere Kulturen durch Begegnung mit ebendiesen. Wer sonst als die Kinder könnten langfristig irgendetwas verändern in dieser Welt! Ich habe Ihnen einige Inhalte zusammengestellt, mögliche Schulprojekte zu den Themen Afrika, Rhythmus, Musik, Tanz, Musiktherapie, Integration, Improvisation.
In Vorfreude auf eine wirkungsvolle Zusammenarbeit!

Mit freundlichen Grüßen,
Benno Sterzer

Die Programme

A:
Afrikanisches Trommeln
B:
Afrikanische Musikinstrumente
C:
Afrikanischer Tanz
D:
Musiktherapeutische Spiele für Integrationsgruppen
E:
Musikwerkstatt

Programm A: Afrikanisches Trommeln

In interaktiver Weise gebe ich eine Einführung in die Eigenheiten afrikanischer Trommeln und ihrer Begleitinstrumente, ihre Spielmöglichkeiten, Traditionen, Herkunft, Bauweise. Im Vordergrund stehen das Miteinander-Musizieren, der Spaß am Erkunden der eigenen klanglichen und rhythmischen Fähigkeiten und die Neugier auf exotische Instrumente und andere Kulturen.

Mögliche Programmbausteine (Schwerpunkte können bei der Workshop-Buchung vereinbart werden):

Trommeln mit westafrikanischen Djembes

  • Erklärung der Bauweise von Djembe (Handtrommel) in Dialogform oder an Hand von Dias/Photos
  • Spieltechnik der Djembe mit einfachen Rhythmen
  • Spielübungen auf Djembes, Basstrommeln, Small Percussion
  • Grundregeln des Zusammenspiels
  • einfache mehrstimmige Ensemblestücke
  • einfache Lieder in den Sprachen der Diula/Bamanan/Malinke

Dias aus Westafrika (speziell Burkina Faso)

  • Instrumentenbau
  • Musiker und Feste
  • Kinder
  • Handwerk und Alltagsleben
  • Landschaften und Landleben

Programm B: Afrikanische Musikinstrumente

Wollen Sie wissen, welche Instrumente sich hinter den Begriffen Wassamba, File, Kamelengoni, Balafon, Jabara, Dundun, Lunga oder File verbergen, und diese dann auch gleich ausprobieren? Interessiert es Sie, in wenigen Stunden eine fundierte Einführung in das Djembe-Spiel zu bekommen, sowie die grundlegenden Regeln des Zusammenspiels zu verstehen? Ich gebe eine spielerische Einführung in die Eigenheiten westafrikanischer Instrumente mit Infos zu Spielweisen, Tradition, Herkunft und Bauweise. Im Vordergrund stehen das Miteinander-Musizieren, der Spaß am Erkunden und Erweitern der eigenen Fähigkeiten, die Neugier auf außergewöhnliche Instrumente und Kulturen.

Vorstellung und Ausprobieren vieler afrikanischer Instrumente unter aktiver Einbeziehung der Kinder

  • Spiel-Ideen für viele verschiedene Instrumente zusammen
  • Klatschübungen, Silbenspiele, Sprechstücke und Lieder
  • Dias aus Westafrika (speziell Burkina Faso)

Programm C: Afrikanischer Tanz

Senegalesischer Tanz mit Aliou Dieme und live-Trommelbegleitung von Benno Sterzer

  • Aliou Dieme zeigt den Schülern und Schülerinnen Tanzschritte aus seiner Heimat Senegal. Sie lernen, sich zu bewegen wie große starke afrikanische Bäume im Sturm oder wie Löwen, Hyänen und Giraffen. Es werden Geschichten getanzt: zum Beispiel über die Menschen auf den Feldern, wie sie säen und ernten oder Feste feiern. Aliou ist ein lustiger Kursleiter, der mit viel Witz und Geduld den Kindern seine Bewegungskunst nahebringt. Zwischen den Tänzen erzählt er gerne vom Leben in seiner Heimat, zeigt Photos von zuhause und versucht alle neugierigen Fragen genau zu beantworten.
  • Die Tänze und Übungen werden live von Benno Sterzer an der Djembe begleitet. Nur durch die live-Musik kann der Spontaneität und Kreativität der afrikanischen Tanztradition entsprochen werden.
  • Einfache Lieder in den Sprachen Diola, Wolof, Diula, Malinke, Bamanan: zum Mitsingen beim Tanzen, zum Mit-nach-Hause-nehmen, zum Hineinschmecken in "fremde" Musikkulturen.
  • Gespräche mit Aliou Dieme über seine Heimat Senegal: Die Kinder können einfach Fragen stellen zu Dingen, die sie interessieren, Aliou wird bereitwillig auf alle Themen eingehen und sich in einem echten Dialog auf die Kinder einstellen. Ein zwangloses Plaudern über Afrika zur Entspannung zwischen den Tänzen und zum Näherbringen der dahinterstehenden Kultur.

Programm D: Musiktherapeutische Spiele für Integrationsgruppen

Mit musiktherapeutisch ausgerichteten Spielen und Übungen können Integrationskinder besser in das Klassengeschehen eingebunden werden, das Verständnis "normal-begabter" Kinder für jene mit besonderen Bedürfnissen wird vertieft, die Kommunikation der Gruppe wird intensiviert. In der musiktherapeutischen Arbeit ist der Prozess weitaus wichtiger als das Ergebnis. Es geht hierbei nicht um besondere musikalische Leistungen, Ziel ist vielmehr die Verbesserung sozialer Fähigkeiten und eine genauere, intensivere Selbstwahrnehmung bis hin zu Ich-Stärkung und gelebter gegenseitiger Verantwortung. Auf dem Weg dorthin nutzen wir Musik als Transportmittel für Gefühle, als nonverbales Kommunikationsmittel, das auch weniger Sprachgewandten offen steht, sowie als Medium für intensive kulturelle Aktivität.

Auswahl möglicher Programmbausteine:

  • Musikmeditationen, Klangreisen
  • Gruppen- und Partnerspiele zur Förderung der Kommunikation
  • Übungen zu Selbstwahrnehmung, Konzentration, Entspannung
  • Sprüche und Wortspiele
  • Improvisationen mit anderen Medien (Photos, Malen, Theater, Bewegung, Märchen)
  • Spielen eigener Emotionen

Programm E: Musik-Werkstatt

Bei dieser Art des Klassenmusizierens arbeiten alle Kinder gemeinsam an Stücken, die für die jeweilige instrumentale Besetzung geeignet sind. Das können Volkslieder genauso sein wie afrikanische Lieder, einfache Pop-Songs oder klassische Stücke. Es finden alle Instrumente ihren Platz, die Nicht-InstrumentalistInnen werden als Chor und an einfachen Schlaginstrumenten eingesetzt.

 

Die Künstler:

Benno Sterzer (Musik)

Mehr über Benno Sterzer erfahren Sie hier.

Geb. 1964 in Deutschland, begann bereits in seiner Kindheit sehr viel zu musizieren (Chor, Klavier, Blockflöte, Schlagwerk), studierte in Wien Musiktherapie und beschäftigt sich seit 1989 speziell mit westafrikanischer Musik. Auf jährlichen Studienreisen nach Burkina Faso und bei Auftritten mit dort einheimischen Musikern eignete er sich fundierte Kenntnisse an, insbesondere im Spiel des Balafons, aber auch der westafrikanischen Querflöte und diverser Trommeln. Seine zwei wichtigsten Ensembles waren die Gruppen SANZA (ab 1991) und PHOENIX PERCUSSION PROJECT (ab 1995), mit denen er Pionierarbeit für Percussionmusik in Österreich leistete. Zahlreiche CD-Veröffentlichungen dokumentieren sein musikalisches Schaffen.
In seinen Workshops legt er besonderen Wert auf dynamisches Arbeiten mit guter Präsenz und Konzentration, dabei aber in Leichtigkeit und Muße kreativ zu sein, nicht aber in Stress zu verfallen. Er unterrichtet seit 1979, spezielle Kinderkurse für Trommeln und Improvisation seit 1991.

 

Aliou Dieme (Tanz)

Aliou Dieme, Jahrgang 1957, kommt aus der Casamance, dem grünen Süden Senegals. Nach dem Konservatorium für Tanz und Musik studierte er an der renommierten Kunsthochschule "Mudra Afrique" in Dakar eingehend mehrere verwandte Fachgebiete: traditionellen und modernen Tanz, Tanzpädagogik, Schauspiel, Bewegungsimprovisation und Rhythmus. Er war Assistent von Germaine Acogny und Tanzlehrer am Kulturzentrum der Universität Dakar. Weiters arbeitete er als Tänzer und Choreograph in den Nationalballetten von Senegal und Burundi. Seine Tourneen führten ihn in zahlreiche afrikanische Staaten, sowie nach Amerika und Europa. Seit 1987 lebt Aliou Dieme abwechselnd in Wien und im Senegal. Er gibt sein umfangreiches Wissen als Tanzlehrer in Workshops und Kursen in ganz Österreich und auch in Senegal an Erwachsene und Kinder weiter. Sein Unterricht basiert auf den traditionellen Tänzen der Dörfer Westafrikas sowie auf den alltäglichen Bewegungen und rituellen Gesten der dortigen Menschen. Die Freude, die er durch den Tanz zum Ausdruck bringt, und sein ganz persönlicher Stil erlauben einen tiefen Einblick in die afrikanische Kultur. Mehr über Aliou Dieme erfahren Sie unter www.alioudieme.at

Organisatorische Details

Programm-Kombinationen

Wenn für Sie mehrere Programmpunkte in Frage kommen und interessant sind, so lassen sich diese meist auch untereinander kombinieren, bzw. auch parallel anbieten. Beispielsweise könnte eine Gruppe mit Benno Sterzer musizieren während die andere mit Aliou Dieme tanzt. Für diesen Fall könnten wir einen weiteren Musiker zur Live-Begleitung des Tanzes mitbringen.

Gruppengröße

Je nach Inhalt empfehlen wir eine Gruppengröße von 12-20 Kindern. Soll z.B. mit der ganzen Klasse (18-25 Kinder) zusammen gearbeitet werden, werden Erzählungen und Inhalte etwas kompakter, "frontaler" vermittelt als mit einer kleineren Gruppe, die sich die Inhalte mehr selbst erarbeiten kann. In den praktischen Teilen kommen die Kinder umso vielseitiger an die Reihe je weniger es sind (Instrumente ausprobieren). Instrumente in Klassenstärke können zur Verfügung gestellt werden. Für die meisten Programme empfehlen wir Gruppengrößen von 8 - 20 Kindern. Beim Tanzen können's auch ein paar mehr auf einmal sein, für sinnvolle aufbauende Arbeit empfehlen wir max. 30 Kinder.

Alter

Wir sind es gewöhnt, unsere Inhalte (Musik, Tanz, Übungen, Erzählungen) auf die verschiedensten Altersgruppen abzustimmen. Unsere Erfahrungen reichen von Kindergärten bis zu Seniorenheimen. Ab dem Alter von ca. 8 Jahren (ca. 3. Kl.) lässt es sich schon vortrefflich rhythmisch arbeiten und einfache Trommelrhythmen sind gut erlernbar. Jüngere fühlen sich sicher bei einem noch spielerischeren Zugang wohl, über Tierimitationen, Geisterstunden und Gewitterorchester lassen sich sehr fein improvisatorische Zugänge zur Kreativität öffnen. Je älter die Gruppe ist, umso mehr geht's in Richtung afrikanische Originalrhythmen mit polyphonem Spiel, traditionellen und improvisierten Soli und ausgefeilter Instrumentaltechnik.

Honorare / finanzielle Abwicklung

  • Grundtarif Programme A, B, D: 2 UE à 50 Min. + Instrumentenpauschale = 250 €
  • Grundtarif Programm C (Tanz): 2 UE à 50 Min. / 2 Lehrer = 400 €
  • Grundtarif Programm E (Musikwerkstatt): 2 UE à 50 Min. = 200 €

Im Detail:

  • Honorar: 100 € (EUR) je Lehrer und Stunde bei einem Mindest-Engagement von 2 Unterrichtseinheiten à 50 Min. mit ca. 20-25 Schülern (Richtsätze, Reduktionen je nach Anzahl der gebuchten Workshops, bei geringer Entfernung, bei kleineren Klassen möglich).
  • Instrumentenpauschale:50 € je Tag (ausgenommen Programme C, E). Bei Buchung von mehr als 2 UE entfällt diese Pauschale.
  • Fahrtspesen: 0,42€/km - in der Regel ab 1050 Wien, fallweise ab 3393 Zelking möglich (bei Programme C, E: Zugfahrkarten und Transfer vom Bahnhof zur Schule)
  • Nächtigung/Verpflegung: Liegt der Veranstaltungsort mehr als 2 Fahrtstunden von Wien entfernt, ist für eine Nächtigungsmöglichkeit mit Frühstück (Pension) vor der Vormittagsveranstaltung zu sorgen, je nach Beginnzeit der Veranstaltung. Bei Ganztagsveranstaltungen sorgt der Veranstalter für ein Mittagessen.

Sonstiges:

  • Alle Honorare und Spesen incl. KulturKontakt Austria-Wertscheinen sind den Künstlern unmittelbar nach dem Workshop auszuhändigen.
  • Für die steuerliche Veranlagung sorgen die Künstler selbst. Derzeit wird keine Umsatzsteuer in Rechnung gestellt.

Zum Formular für eine Projektanfrage


Förderung durch KulturKontakt Austria

Die Kurse werden in der Regel als "Dialogveranstaltungen" (DVA) von KulturKontakt Austria (ehemals ÖKS) gefördert. Dazu bedarf es einer Projektbeschreibung mit Kalkulation der entstehenden Kosten, und der rechtzeitigen Einreichung (spätestens 8 Wochen, am besten schon zu Schuljahresbeginn!). Meist gewährt KulturKontakt Austria (früher: ÖKS) einen Zuschuss von ca. 50% des Honorars, der Restbetrag sollte dann über Schulbudget, Elternverein, Sponsoren oder Teilnehmerbeiträge aufgebracht werden. Gefördert werden alle Schulen mit Öffentlichkeitsrecht, in allen Bundesländern. Auf der Homepage des KulturKontakt Austria www.kulturkontakt.or.at finden Sie unter Dialogveranstaltungen die Förderrichtlinien und das Einreichformular zum Download.

Auszug aus den derzeitigen Förderrichtlinien (Zitat KKA):
"Unsere Richtlinien sehen vor:
· pro Unterrichtseinheit max. 70 Euro
· pro Tag max. 210 Euro (bei mehr als drei Unterrichtseinheiten)
· pro Folgetag max. 70 Euro"

KulturKontakt Austria
Universitätsstr. 5
1010 Wien
T 01 5238765-0
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Mag. Marie-Therese Rudolph (Musik)
Beratungszeiten: Di 10.00 - 16.00 Uhr, Do 10.00 - 12.00 Uhr
T 01 5238765-16
F 01 5238765-20
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Mag. Gudrun Schweigkofler-Wienerberger (Tanz)
Beratungszeiten: Mo-Do 09.00 - 16.00 Uhr
T 01 5238765-25
F 01 5238765-20
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Fortbildungen für LehrerInnen

Alle Inhalte vermitteln wir auch gerne vertiefend an Ihr gesamtes Kollegium, z.B. im Rahmen einer pädagogischen Konferenz oder einer schulinternen bzw. schulübergreifende Fortbildung (Förderung durch PH als SCHILF oder SCHÜLF möglich, hier der entsprechende LINK zur PH NÖ).

 

Preisänderungen und Schreibfehler vorbehalten!

 

© Texte, Graphik, Layout: Benno Sterzer, 2011
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