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Schulprojekte TROMMELSTUDIO - Projektangebote für Schulen mit Benno Sterzer
Bringen Sie Abwechslung in Ihren Schulalltag - Buchung und weitere Informationen: Benno Sterzer
Sehr geehrte LehrerInnen! Ich bin seit vielen Jahren als freischaffender Lehrer für afrikanische Musik, Rhythmus, Improvisation und musiktherapeutische Übungen tätig. Darüber hinaus begleite ich seit langem den senegalesischen Tänzer Aliou Dieme auf der Djembe bei seinen Tanzworkshops. Auf mehreren Reisen nach Westafrika konnte ich mich mit der dortigen Musikkultur vertraut machen und gebe mein Wissen besonders gerne an Kinder und Jugendliche weiter. Schulprojekte sind mir insbesondere deswegen ein Anliegen, weil sie die Möglichkeit schaffen, Kindern anzubieten, ihren Horizont zu erweitern, sie über Österreich hinausschauen und hinaushören zu lassen und damit dem Entstehen von Alltagsrassismus entgegenzuwirken. Verständnis für andere Kulturen durch Begegnung mit ebendiesen. Wer sonst als die Kinder könnten langfristig irgendetwas verändern in dieser Welt! Ich habe Ihnen einige Inhalte zusammengestellt, mögliche Schulprojekte zu den Themen Afrika, Rhythmus, Musik, Tanz, Musiktherapie, Integration, Improvisation. Mit freundlichen Grüßen, Die Programme
Programm A: Afrikanisches Trommeln In interaktiver Weise gebe ich eine Einführung in die Eigenheiten afrikanischer Trommeln und ihrer Begleitinstrumente, ihre Spielmöglichkeiten, Traditionen, Herkunft, Bauweise. Im Vordergrund stehen das Miteinander-Musizieren, der Spaß am Erkunden der eigenen klanglichen und rhythmischen Fähigkeiten und die Neugier auf exotische Instrumente und andere Kulturen. Mögliche Programmbausteine (Schwerpunkte können bei der Workshop-Buchung vereinbart werden): Trommeln mit westafrikanischen Djembes
Dias aus Westafrika (speziell Burkina Faso)
Programm B: Afrikanische Musikinstrumente Wollen Sie wissen, welche Instrumente sich hinter den Begriffen Wassamba, File, Kamelengoni, Balafon, Jabara, Dundun, Lunga oder File verbergen, und diese dann auch gleich ausprobieren? Interessiert es Sie, in wenigen Stunden eine fundierte Einführung in das Djembe-Spiel zu bekommen, sowie die grundlegenden Regeln des Zusammenspiels zu verstehen? Ich gebe eine spielerische Einführung in die Eigenheiten westafrikanischer Instrumente mit Infos zu Spielweisen, Tradition, Herkunft und Bauweise. Im Vordergrund stehen das Miteinander-Musizieren, der Spaß am Erkunden und Erweitern der eigenen Fähigkeiten, die Neugier auf außergewöhnliche Instrumente und Kulturen. Vorstellung und Ausprobieren vieler afrikanischer Instrumente unter aktiver Einbeziehung der Kinder
Programm C: Afrikanischer Tanz Senegalesischer Tanz mit Aliou Dieme und live-Trommelbegleitung von Benno Sterzer
Programm D: Musiktherapeutische Spiele für Integrationsgruppen Mit musiktherapeutisch ausgerichteten Spielen und Übungen können Integrationskinder besser in das Klassengeschehen eingebunden werden, das Verständnis "normal-begabter" Kinder für jene mit besonderen Bedürfnissen wird vertieft, die Kommunikation der Gruppe wird intensiviert. In der musiktherapeutischen Arbeit ist der Prozess weitaus wichtiger als das Ergebnis. Es geht hierbei nicht um besondere musikalische Leistungen, Ziel ist vielmehr die Verbesserung sozialer Fähigkeiten und eine genauere, intensivere Selbstwahrnehmung bis hin zu Ich-Stärkung und gelebter gegenseitiger Verantwortung. Auf dem Weg dorthin nutzen wir Musik als Transportmittel für Gefühle, als nonverbales Kommunikationsmittel, das auch weniger Sprachgewandten offen steht, sowie als Medium für intensive kulturelle Aktivität. Auswahl möglicher Programmbausteine:
Programm E: Musik-Werkstatt Bei dieser Art des Klassenmusizierens arbeiten alle Kinder gemeinsam an Stücken, die für die jeweilige instrumentale Besetzung geeignet sind. Das können Volkslieder genauso sein wie afrikanische Lieder, einfache Pop-Songs oder klassische Stücke. Es finden alle Instrumente ihren Platz, die Nicht-InstrumentalistInnen werden als Chor und an einfachen Schlaginstrumenten eingesetzt.
Die Künstler:
Mehr über Benno Sterzer erfahren Sie hier. Geb. 1964 in Deutschland, begann bereits in seiner Kindheit sehr viel zu musizieren (Chor, Klavier, Blockflöte, Schlagwerk), studierte in Wien Musiktherapie und beschäftigt sich seit 1989 speziell mit westafrikanischer Musik. Auf jährlichen Studienreisen nach Burkina Faso und bei Auftritten mit dort einheimischen Musikern eignete er sich fundierte Kenntnisse an, insbesondere im Spiel des Balafons, aber auch der westafrikanischen Querflöte und diverser Trommeln. Seine zwei wichtigsten Ensembles waren die Gruppen SANZA (ab 1991) und PHOENIX PERCUSSION PROJECT (ab 1995), mit denen er Pionierarbeit für Percussionmusik in Österreich leistete. Zahlreiche CD-Veröffentlichungen dokumentieren sein musikalisches Schaffen.
Aliou Dieme, Jahrgang 1957, kommt aus der Casamance, dem grünen Süden Senegals. Nach dem Konservatorium für Tanz und Musik studierte er an der renommierten Kunsthochschule "Mudra Afrique" in Dakar eingehend mehrere verwandte Fachgebiete: traditionellen und modernen Tanz, Tanzpädagogik, Schauspiel, Bewegungsimprovisation und Rhythmus. Er war Assistent von Germaine Acogny und Tanzlehrer am Kulturzentrum der Universität Dakar. Weiters arbeitete er als Tänzer und Choreograph in den Nationalballetten von Senegal und Burundi. Seine Tourneen führten ihn in zahlreiche afrikanische Staaten, sowie nach Amerika und Europa. Seit 1987 lebt Aliou Dieme abwechselnd in Wien und im Senegal. Er gibt sein umfangreiches Wissen als Tanzlehrer in Workshops und Kursen in ganz Österreich und auch in Senegal an Erwachsene und Kinder weiter. Sein Unterricht basiert auf den traditionellen Tänzen der Dörfer Westafrikas sowie auf den alltäglichen Bewegungen und rituellen Gesten der dortigen Menschen. Die Freude, die er durch den Tanz zum Ausdruck bringt, und sein ganz persönlicher Stil erlauben einen tiefen Einblick in die afrikanische Kultur. Mehr über Aliou Dieme erfahren Sie unter www.alioudieme.at
Organisatorische Details Programm-Kombinationen Wenn für Sie mehrere Programmpunkte in Frage kommen und interessant sind, so lassen sich diese meist auch untereinander kombinieren, bzw. auch parallel anbieten. Beispielsweise könnte eine Gruppe mit Benno Sterzer musizieren während die andere mit Aliou Dieme tanzt. Für diesen Fall könnten wir einen weiteren Musiker zur Live-Begleitung des Tanzes mitbringen. Gruppengröße Je nach Inhalt empfehlen wir eine Gruppengröße von 12-20 Kindern. Soll z.B. mit der ganzen Klasse (18-25 Kinder) zusammen gearbeitet werden, werden Erzählungen und Inhalte etwas kompakter, "frontaler" vermittelt als mit einer kleineren Gruppe, die sich die Inhalte mehr selbst erarbeiten kann. In den praktischen Teilen kommen die Kinder umso vielseitiger an die Reihe je weniger es sind (Instrumente ausprobieren). Instrumente in Klassenstärke können zur Verfügung gestellt werden. Für die meisten Programme empfehlen wir Gruppengrößen von 8 - 20 Kindern. Beim Tanzen können's auch ein paar mehr auf einmal sein, für sinnvolle aufbauende Arbeit empfehlen wir max. 30 Kinder. Alter Wir sind es gewöhnt, unsere Inhalte (Musik, Tanz, Übungen, Erzählungen) auf die verschiedensten Altersgruppen abzustimmen. Unsere Erfahrungen reichen von Kindergärten bis zu Seniorenheimen. Ab dem Alter von ca. 8 Jahren (ca. 3. Kl.) lässt es sich schon vortrefflich rhythmisch arbeiten und einfache Trommelrhythmen sind gut erlernbar. Jüngere fühlen sich sicher bei einem noch spielerischeren Zugang wohl, über Tierimitationen, Geisterstunden und Gewitterorchester lassen sich sehr fein improvisatorische Zugänge zur Kreativität öffnen. Je älter die Gruppe ist, umso mehr geht's in Richtung afrikanische Originalrhythmen mit polyphonem Spiel, traditionellen und improvisierten Soli und ausgefeilter Instrumentaltechnik. Honorare / finanzielle Abwicklung
Im Detail:
Sonstiges:
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Die Kurse werden in der Regel als "Dialogveranstaltungen" (DVA) von KulturKontakt Austria (ehemals ÖKS) gefördert. Dazu bedarf es einer Projektbeschreibung mit Kalkulation der entstehenden Kosten, und der rechtzeitigen Einreichung (spätestens 8 Wochen, am besten schon zu Schuljahresbeginn!). Meist gewährt KulturKontakt Austria (früher: ÖKS) einen Zuschuss von ca. 50% des Honorars, der Restbetrag sollte dann über Schulbudget, Elternverein, Sponsoren oder Teilnehmerbeiträge aufgebracht werden. Gefördert werden alle Schulen mit Öffentlichkeitsrecht, in allen Bundesländern. Auf der Homepage des KulturKontakt Austria www.kulturkontakt.or.at finden Sie unter Dialogveranstaltungen die Förderrichtlinien und das Einreichformular zum Download. Auszug aus den derzeitigen Förderrichtlinien (Zitat KKA): KulturKontakt Austria Mag. Marie-Therese Rudolph (Musik) Mag. Gudrun Schweigkofler-Wienerberger (Tanz)
Fortbildungen für LehrerInnen Alle Inhalte vermitteln wir auch gerne vertiefend an Ihr gesamtes Kollegium, z.B. im Rahmen einer pädagogischen Konferenz oder einer schulinternen bzw. schulübergreifende Fortbildung (Förderung durch PH als SCHILF oder SCHÜLF möglich, hier der entsprechende LINK zur PH NÖ).
Preisänderungen und Schreibfehler vorbehalten!
© Texte, Graphik, Layout: Benno Sterzer, 2011 |