Trommeln gehören zu den ältesten Musikinstrumenten, die ursprünglich zur Kommunikation eingesetzt wurden. In Trommelmusik steckt die urtümliche Kraft jahrhundertealter Musiktraditionen. Beim Trommeln kann nonverbal das eigene Empfinden zum Ausdruck gebracht werden. Durch das Trommeln werden Energien freigesetzt, Hirnströme und Pulsfrequenz beeinflusst, motorische Koordination geübt.
Trommeln bedeutet für mich Lebensfreude, Stärke, Glück.
Beim Musizieren begegnen sich Menschen, ich nehme mich selbst wahr, ich entfalte mich, wachse über mich hinaus.
„Auf dem Trommelweg“ geht es weniger um klassisch afrikanisches Musizieren als um Selbstwahrnehmung, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung.
Gutes Musizieren beginnt damit, mir selbst gut zuzuhören. Nur wenn ich mich selbst gut wahrnehme, kann ich mich gut entfalten und aus mir herausgehen und mich anderen zuwenden, mich und die anderen als eigenständige Persönlichkeiten wahrnehmen und wertschätzen.
Dies alles kann auf der klanglichen Ebene, mit musikalischen Mitteln erlebt, vermittelt und geübt, und in der Interaktion mit anderen erprobt und weiterentwickelt werden.
Neben Trommeln kommen weitere Instrumente aus dem Bereich Percussion und Klang zum Einsatz – eigene Instrumente willkommen!
Durch das Verbalisieren, das In-Worte-Fassen des Erlebten werden die Erfahrungen gefestigt und in den nicht-musikalischen Alltag übertragen.
Die Teilnahme liegt in der Eigenverantwortlichkeit der TeilnehmerInnen, der Workshop ist kein Therapieangebot, und daher nicht geeignet für labile Persönlichkeiten bzw. Menschen, welche sich in einer existenziellen Krise befinden.
8-12 TeilnehmerInnen
Teilnahmegebühr 200 €
Eine Teilnahme am gesamten Seminar wird erwartet.
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